Laghetto di Salei

Letzte Woche machten wir einen Wanderung an den Laghetto di Salei. Das ist ein wunderschöner See ganz hinten im Onsernonetal.

Die Anreise ist relativ lang. Von Brione fährt man nach Locarno. Dort nimmt man den Bus Richtung Spruga (324). Nach 50 min ist man in Russo, wo man in den Bus nach Vergeletto Funivia Salei (325) umsteigen und dann nachmals rund 30 Minuten bis zur Endstation fahren muss. Eine Kabinenbahn (4 Plätze) bringt einen dann hoch auf die Alpe Salei. Von dort sind es rund 40 min. bis zum wunderschönen See (geht teilweise ziemlich steil hoch). Dort kann man sogar schwimmen – ist nicht mal so kalt. Wir waren zwar nicht drin, weil wir gemerkt haben, dass wir weiter müssen, damit wir in Comogno den Bus erwischen. Die fahren dort nicht so oft und der nächste wäre erst zwei Stunden später gefahren.

Der Weg nach Comogno führt durch schöne Wälder – ist aber auch ziemlich steil. Hat sich aber gelohnt.

Und ja – dann gibt es halt wieder eine Busreise von etwas mehr als einer Stunde. Das Onsernonetal hat ziemlich viele Kurven – ist aber auf jeden Fall eine Reise wert.

Vor zwei Jahren haben wir den Larghetto di Salei von Spruga aus erwandert und sind dann auch wieder nach Spruga gewandert. War eine ziemlich Leistung. Besonders, weil und der Bus in Spruga vor der Nase wegfuhr.

Wir entschlossen und deshalb, noch die Bagni die Craveggia anzuschauen. Aber das hat dann unsere letzten Kräfte gekostet.

Maggiabad Ende April

Nach dem grossen Gezügel nach Oerlikon haben wir die Kiste Kisten sein lassen und haben das schöne Wetter im Tessin genossen. Lia und ihre Freundin waren bereits in der Maggia und der Verzasca. Ich habe mit Hexenschuss vom Strand aus beobachtet (hätte ich ehrlicherweise wohl auch ohne Hexe getan). Die Farben waren herrlich. Besonders die Stelle an der Maggia oberhalb Ponte Brolla (bei der alten Eisenbahnbrücke) ist sehr zu empfehlen.

Rutscho a la ticinese

Um diese Zeit ist es im Haus und vor allem nachts schon etwas fröstlig (die dicken Steinmauern machen es nicht besser) aber nun haben wir ja Pelletofen, Infrarotheizung und Keramikheizer und damit ist es recht gemütlich. Und tagsüber haben wir prächtiges Pulliwetter. Gerutscht sind wir mit Spielen und heute am 1.1. gab es abends ein gigantisches Feuerwerk über dem See in Ascona. Buon anno a tutti!

Strassenkünstler-Festival Ascona

Vor zwei Jahren waren wir zum ersten Mal am Strassenkunst-Festival in Ascona. Wir waren schon damals begeistert. Deshalb wollten wir auch in diesem Jahr hin. Ich meine: Mit einer Unterkunft in der Nähe ist das ja super.

Leider war das Wetter am Samstag ziemlich übel. Auf der Hinfahrt mit den Bikes war es noch halbwegs trocken. Dann aber eine Weile ziemlich nass. Die Shows aber trotzdem fantastisch und unterhaltsam.

Gegessen haben wir im Grotto Baldorio. Sehr speziell und sehr interessant. Es gibt ein Menu, viele Tische, die man sich mit irgendjemandem teilt. Alles sehr einfach aber fein. Zuerst ein Plättli mit Salami und Brot, dann einen sehr feinen Salat. Dann kam sie mit einer Schüssel mit Farfalle an Tomatensosse und hat einfach allen geschöpft. Dann holte sie die Teller und es gab Geschnetzeltes und Polenta und zum Dessert Käse und Kuchen auch auf Plättli. Mit Getränk für Fr. 50.- – für uns beide.
https://grottobaldoria.ch

Die Rückfahrt war eher frisch – aber wir sind sehr froh um die Bikes. Mit öV hätten wir deutlich länger gehabt, um nach Hause zu kommen.

Am Sonntag waren wir dann nochmals in Ascona. Diesmal nahmen wir viele warme Kleider und Regenschutz mit – und es wurde sehr heiss 😉
Die Künstlerinnen und Künstler sind wirklich sehr gut und die Ambiente in Ascona auch. Nächstes Jahr sind wir sicher wieder dabei.

Trotz Pfingstreiseverkehr verlief auch die Heimreise ganz okay. Der Zug war zwar voll, aber nicht übervoll. War aber auf jeden Fall gut, dass wir reserviert haben.

Ofen, E-Bikes und Wasserfalleinweihung

In den Frühlingsferien war Marc mit Lia ein paar Tage in Brione und hat grossartigerweise den Ofen geflickt. Unglaublich! Wir hätten den ganzen Ofen geschrottet…. Vielen lieben Dank! Jetzt kann man die Stube wirklich saunamssig heizen.

Die Woche später waren dann Lia, Hans-π und ich dort. Wir haben die EBikes geholt, die Hans-π mir und sich zu meinem Geburtstag geschenkt hat. Es ist super, damit rumzukurven. In 12 Minuten ist man in Locarno und in 20 Minuten wieder oben. Es macht wirklich sehr viel Spass!

Und Lia hat tatsächlich schon den Wasserfall eingeweiht, obwohl es eher Schock-Eisbaden als Beachfeeling war. Aber es kommt 😉 Die Temperaturen steigen langsam – nicht nur wegen dem Ofen in der Stube.

Pulliwetter im Februar

Diesmal sind wir zu dritt- Nic ist auch da und unterstützt uns tatkräftig beim Zusammenbauen der grossen IKEA-Lieferung, die am Dienstag angekommen ist. Heute waren wir noch ein bisschen im Verzascatal (wo mir vor einem Jahr jemand beim Rustico-Kauf zuvorgekommen ist). Dabei haben wir festgestellt, dass das ganze Tal im Februar im Schatten liegt. Wir sind glücklich wieder an unseren warmen Sonnenhang zurückgekehrt (musste so kommen mit dem Rustico in Brione), haben uns noch auf der Gemeinde registriert, ein tolles Restaurant im Dorf angeschaut und uns dann von Nic bekochen lassen. Wir würden auch noch eine Weile hierbleiben und das warme Wetter geniessen, wenn die Arbeit nicht so laut rufen würde.

Rüsten mit Aussicht
Hans-π auf der Ponte di Salti (ohne Salto)
Sister-Act auf dem Staudamm
Schlafzimmer ist fertig

Doch noch!

Gestern Abend habe ich noch einem Elektriker geschrieben wegen des Internets. Heute Morgen ging es dann plötzlich von allein. Der Elektriker hat eh Betriebsferien (was aber auf der Website nicht angegeben war!). Ich habe ihm dann nochmals geschrieben – über die WLAN-Leitung.

Dann habe ich die Elektroheizung mit den Netz verbunden, sodass man diese nun aus der Ferne bedienen und kontrollieren kann. Und dann noch eine Webcam, über die wir nun jederzeit die Aussicht geniessen können.

Ich habe auch den Estrich inspiziert. Wir haben ja nun eine Leiter. Dummerweise kommt dann kein Auto mehr vorbei, wenn die Leiter dort steht. Das nächste Mal muss ich sie anders aufstellen.

Ja, die Balken sehen sehr gut aus. Dazwischen sind ziemlich ungeordnet Stützstreben. Da sind schon einige etwas morsch. Aber die sind eh nur so reingeschoben. Wir müssen da sicher mal einen Zimmermann beziehen. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass da eine grössere Dachsanierung nötig sein wird. Einfach so normaler Unterhalt.

Am Schluss habe ich dann noch das Wasser abgestellt. Sabine hat Angst, dass sonst die Leitungen gefrieren. Ich hoffe, dass ich alles richtig gemacht habe.

Nach Hause bin ich durch Centovalli gefahren. Die Bahn war rappelvoll. Es waren diverse Reisegruppen drin, die reserviert hatten. Ich habe dann noch einen Sitzplatz in der 1. Klasse erwischt.

Der Zug aus Mailand war dann wieder mal verspätet und schlussendlich bin ich dann 25 min. später in Bern angekommen als geplant.

Wenn das Wetter nicht umschlagen würde (und der Holzofen funktionieren täte), wäre ich unten geblieben. Ich finde es wunderschön da und ich werde sicher in der nächsten Zeit immer wieder dort sein.

Ein wunderbarer Ort

Heute bin ich allein in die Casa Campana gefahren. Die Zugreise war sehr kurzweilig – in Bellinzona stiegen eine Alkoholikerin und eine Handarbeitslehrerin in mein Abteil ein. Das gab ein sehr unterhaltsames Gespräch. Besonders, weil ich noch an meinen Socken strickte.

Ich hatte ziemlich schweres Gepäck, musst aber von Brione Chiesa an gehen – was etwas weiter ist, als von der Station Val Resa. Aber die Buse fahren nicht so oft bis dort.

Ungefähr nach halber Strecke hielt ein Auto mit einem jungen Pärchen neben mir. Sie fragten mich, ob sie mich mitnehmen könnten. Sehr nett.

Im Haus ist alles in Ordnung. Als erstes habe ich oben auf dem Absatz an der Sonne (ohne Jacke) Kaffee getrunken und Sandwich gegessen. Dann habe ich versucht, das Internet in Gang zu bringen – was natürlich nicht funktioniert hat. Da muss erst ein Elektriker kommen, obschon es einen Anschluss im Haus hat. Ich habe nun heute Abend einem geschrieben, ob er morgen Vormittag eventuell kurzfristig Zeit hätte. Ist halt blöd, wenn man nur so selten unten ist …

Dann fuhr ich nach San Antonino zurück, wo ich gestern eine Leiter bestellt habe. Der Jumbo in Tenero wäre zwar näher – aber da hatten sie sie gewünschte Leiter leider nicht. Also nochmals je 50 min. hin und zurück.

Mit einer 2,6 m langen Leiter im öV ist ganz lustig. Hat aber gut geklappt und diesmal konnte ich bis Val Resa fahren und musste nur noch rund 800 m Leiter schleppen. Nun kann ich damit morgen dann mal den Estrich inspizieren.

Vor dem Haus hat es einen Strauch, der schon ein paar rote Blüten hat und noch ganz viele Knöpfe. Wird schön, wenn die alle blühen.

Nette Weihnachtsdeko.
Kaffee auf dem Terrässli. See spiegelt sich in der Tür.
Aussicht beim Kaffee.
Die roten Blüten und die Knospen.
Kränzli etwas lädiert.
Mit Leiter auf den Zug warten.

Ein wildes Wochenende

Also unser erstes Wochenende war wunderschön und ziemlich anstrengendturbulentemotional. Wunderschön war das Wetter, die Aussicht und die Bestätigung, dass es ein traumhaftes Stück Erde ist. Das andere war: demolierte Autotür am Metallzaun, ein kalter Ofen der nicht wollte, Holzwürmer, Risotto ohne Parmesan (war noch das kleinste Problem) und als Dessert der im Auto eingeschlossene Autoschlüssel. Das heisst: wir reisen bald wieder runter und holen das Auto…. Trotzdem: wenn dann mal alles eingerichtet, das Auto geflickt daheim und der Holzwurm vertrieben ist, dann wird es bezaubernd 😊

Blick am Morgen vom Schlafzimmer
Essecke ist bereit
Schlafzimmer
Florist Hans-π und sein schönes Nielenkränzli

Ein Auto voll Ware

Am nächsten Wochenende fahren wir zum ersten mal in die Casa Campana nach Brione. Die Wohnung ist noch leer und wir werden das eine oder andere ins Auto packen und mal losfahren. Ob wohl alles Platz findet, was schon für den Transport bereitsteht?