Doch noch!

Gestern Abend habe ich noch einem Elektriker geschrieben wegen des Internets. Heute Morgen ging es dann plötzlich von allein. Der Elektriker hat eh Betriebsferien (was aber auf der Website nicht angegeben war!). Ich habe ihm dann nochmals geschrieben – über die WLAN-Leitung.

Dann habe ich die Elektroheizung mit den Netz verbunden, sodass man diese nun aus der Ferne bedienen und kontrollieren kann. Und dann noch eine Webcam, über die wir nun jederzeit die Aussicht geniessen können.

Ich habe auch den Estrich inspiziert. Wir haben ja nun eine Leiter. Dummerweise kommt dann kein Auto mehr vorbei, wenn die Leiter dort steht. Das nächste Mal muss ich sie anders aufstellen.

Ja, die Balken sehen sehr gut aus. Dazwischen sind ziemlich ungeordnet Stützstreben. Da sind schon einige etwas morsch. Aber die sind eh nur so reingeschoben. Wir müssen da sicher mal einen Zimmermann beziehen. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass da eine grössere Dachsanierung nötig sein wird. Einfach so normaler Unterhalt.

Am Schluss habe ich dann noch das Wasser abgestellt. Sabine hat Angst, dass sonst die Leitungen gefrieren. Ich hoffe, dass ich alles richtig gemacht habe.

Nach Hause bin ich durch Centovalli gefahren. Die Bahn war rappelvoll. Es waren diverse Reisegruppen drin, die reserviert hatten. Ich habe dann noch einen Sitzplatz in der 1. Klasse erwischt.

Der Zug aus Mailand war dann wieder mal verspätet und schlussendlich bin ich dann 25 min. später in Bern angekommen als geplant.

Wenn das Wetter nicht umschlagen würde (und der Holzofen funktionieren täte), wäre ich unten geblieben. Ich finde es wunderschön da und ich werde sicher in der nächsten Zeit immer wieder dort sein.

Ein wunderbarer Ort

Heute bin ich allein in die Casa Campana gefahren. Die Zugreise war sehr kurzweilig – in Bellinzona stiegen eine Alkoholikerin und eine Handarbeitslehrerin in mein Abteil ein. Das gab ein sehr unterhaltsames Gespräch. Besonders, weil ich noch an meinen Socken strickte.

Ich hatte ziemlich schweres Gepäck, musst aber von Brione Chiesa an gehen – was etwas weiter ist, als von der Station Val Resa. Aber die Buse fahren nicht so oft bis dort.

Ungefähr nach halber Strecke hielt ein Auto mit einem jungen Pärchen neben mir. Sie fragten mich, ob sie mich mitnehmen könnten. Sehr nett.

Im Haus ist alles in Ordnung. Als erstes habe ich oben auf dem Absatz an der Sonne (ohne Jacke) Kaffee getrunken und Sandwich gegessen. Dann habe ich versucht, das Internet in Gang zu bringen – was natürlich nicht funktioniert hat. Da muss erst ein Elektriker kommen, obschon es einen Anschluss im Haus hat. Ich habe nun heute Abend einem geschrieben, ob er morgen Vormittag eventuell kurzfristig Zeit hätte. Ist halt blöd, wenn man nur so selten unten ist …

Dann fuhr ich nach San Antonino zurück, wo ich gestern eine Leiter bestellt habe. Der Jumbo in Tenero wäre zwar näher – aber da hatten sie sie gewünschte Leiter leider nicht. Also nochmals je 50 min. hin und zurück.

Mit einer 2,6 m langen Leiter im öV ist ganz lustig. Hat aber gut geklappt und diesmal konnte ich bis Val Resa fahren und musste nur noch rund 800 m Leiter schleppen. Nun kann ich damit morgen dann mal den Estrich inspizieren.

Vor dem Haus hat es einen Strauch, der schon ein paar rote Blüten hat und noch ganz viele Knöpfe. Wird schön, wenn die alle blühen.

Nette Weihnachtsdeko.
Kaffee auf dem Terrässli. See spiegelt sich in der Tür.
Aussicht beim Kaffee.
Die roten Blüten und die Knospen.
Kränzli etwas lädiert.
Mit Leiter auf den Zug warten.